Hans-Böckler-Berufskolleg

Wenige Gehminuten vom Deutzer Bahnhof entfernt liegt (fast in direkter Nachbarschaft zum Campus Deutz der Technischen Hochschule) das Hans-Böckler-Berufskolleg.

Das Hans‐Böckler‐Berufskolleg ist die berufs­bildende Schule der Stadt Köln mit Schwerpunkt Maschinentechnik. Dementsprechend stehen neben Deutsch, Mathematik und Englisch auch Fächer aus den Berufsfeldern Metall-, Elektro- und Holztechnik auf dem Stundenplan. Das Angebot umfasst dabei eine Vielzahl unter­schied­licher Bildungsgänge aus den Bereichen „Berufsvorbereitung“, „Berufsausbildung“ und „Erweiterte Abschlüsse“. Es ermöglicht den Schüler*innen den Erwerb zahlreicher berufs­relevanter Qualifikationen, welche vom Haupt­schul­abschluss bis zum Abitur reichen.

Die Kooperation mit dem FIB umfasst folgende drei Schwerpunktbereiche:

  • Kleingruppennachhilfe in der 1-, 2- und 3-jährigen Berufsfachschule
  • Unterstützung der Lehrkraft in Internationalen Förderklassen
  • Individuelle Förderung neu zugewanderter Schüler*innen

Schüler*innen der einjährigen Berufsfachschule und der Fach­oberschule werden von FIB-Tutor­*innen durch Nachhilfetutorien im Anschluss an den regulären Unterricht unterstützt.

Ausbildungsziel der einjährigen Berufs­fach­schule sind der Erwerb des Haupt­schul­abschlusses nach Klasse 10 oder der Fach­oberschulreife (mit zum Besuch der Sekundar­stufe II berechtigendem Qualifikationsvermerk). In der 2- und 3-jährigen Berufsfachschule können die Schüler*innen die allgemeine Fach­hochschulreife erlangen. Je nach Klasse kommen sie direkt von einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule.

Intention der Internationalen Förderklassen ist, neu zugewanderte Schüler*innen durch ein einjähriges Programm zum Hauptschul­abschluss zu führen und sie danach möglichst in einen regulären Schulunterricht zu integrieren. Die Studierenden, die sich in diesen Klassen engagieren, können bei der Um­setzung dieses Ziels vor allem helfen, indem sie die Schüler*innen beim Erwerb der deutschen Sprache unterstützen. Dabei gehen sie mit den Lehrkräften in den Unterricht, setzen sich z. B. mit einzelnen Schüler*innen zusammen, kontrollieren Aufgaben oder übersetzen kompliziert formulierte Textaufgaben in einfaches Deutsch.

Da auch neu zugewanderte Schüler*innen, die bereits eine Regelklasse besuchen, oft noch einen erhöhten Förderbedarf haben und sich zusätzliche Unterstützung wünschen, werden auch sie im Rahmen der individuellen Klein­gruppennachhilfe von FIB-Tutor*innen gefördert. Ab September 2018 soll zudem getestet werden, ob diese Art der Unterstützung auch für Schüler*innen der Internationalen Förder­klassen angeboten werden kann.

Aufgrund der technischen Schwerpunktsetzung des Hans-Böckler-Berufskollegs ist die Schüler­schaft insgesamt überwiegend männlich, wobei diese Tendenz aufgrund zentralisierter Zu­teilungs­verfahren in den Internationalen Förderklassen weniger stark ausgeprägt ist. Das Alter der insgesamt ca. 2.000 Schüler­*innen liegt je nach Bildungszweig im Durch­schnitt zwischen 16 und 25 Jahren.

In allen Bildungszweigen besteht meist ein hoher Förderbedarf in Mathematik, da dieses Fach aufgrund der technischen Ausrichtung des Berufskollegs einen hohen Stellenwert ein­nimmt. Ebenso wird jedoch auch eine Unter­stützung in den Fächern Deutsch und Englisch gewünscht. Das fachliche Unterrichts­niveau variiert je nach angestrebtem Abschluss, stellt für Studierende mit Hochschul­zugangs­berechtigung (Abitur/Fachabitur/…) jedoch in der Regel keinerlei Problem dar. (Oft wird die Unterstützung der Studierenden z. B. gebraucht, um Basiswissen, wie Bruch- oder Prozentrechnung, auf­zu­arbeiten.)

Die Unterstützung im Unterricht der Inter­nationalen Förderklassen findet in der Regel vormittags zwischen 7:55 Uhr und 13:05 Uhr statt, während die Kleingruppennachhilfe nachmittags meist ab 13:10 Uhr startet.

Bei Fragen zu den Engagementmöglichkeiten am Hans-Böckler-Berufskolleg meldet euch gerne bei Marina.

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