Erfahrungsberichte von Lehrkräften Unser Feedback aus den Schulen

Erfahrungsberichte von Lehrkräften


Erfahrungsbericht von Heidi Hansen (Koordinationslehrerin an der Geschwister-Scholl-Realschule)

Unsere Schule arbeitet bereits seit 2009 mit dem studentischen Forum für Bildung und Integration zusammen. Auf das Angebot auf­merk­sam wurden wir direkt durch Vertreter­*innen des FIB, die ihr Programm an unserer Schule vorstellten. Da das gesamte Kollegium von der Möglichkeit der kosten­losen Förderung für motivierte Schüler*innen angetan war, ent­schieden wir uns schnell, als Partnerschule mit dem Verein zusammenzuarbeiten. Die Zusammen­arbeit funktionierte von Anfang an reibungslos. Ich schätze die Arbeit mit FIB sehr, es findet ein reger Austausch statt. Als Ansprech­partnerin für den Verein an meiner Schule besteht meine Hauptaufgabe in der Betreuung der aktuellen Tutorien. Einige laufen gut, ohne dass man sich viel kümmern muss, andere Tutorien müssen stärker betreut werden, weil man die Schüler*innen oft ansprechen muss, damit es läuft. Zudem werde ich öfter von Kolleg*innen bezüglich eines Nachhilfebedarfs ihrer Schüler*innen angesprochen und kommuniziere diesen Bedarf an das Forum für Inte­gra­tion und Bildung weiter. Es stehen allerdings nicht immer Tutorien zur Verfügung, weshalb eine Warteliste eingerichtet wurde. Die Studierenden machen einen kompetenten und motivierten Eindruck. Sie sind oft bereit Ausweichtermine wahrzunehmen und gehen auf die Schüler*innen ein. Als besonderen Vorteil der Förderung durch die Studierenden im Vergleich beispielsweise zu einer*einem Fachlehrer*in sehe ich, dass diese nur unwesentlich älter sind als die betreuten Schüler*innen und einen ganz anderen Zugang zu diesen haben. Das kommt gut an. Was mir zudem immer wieder positiv auffällt ist, dass die Studierenden gerne kommen und die Arbeit mit den Schüler*innen ihnen gut zu gefallen scheint. Viele bleiben länger als ein Semester. Ich habe bereits einer anderen Schule das Angebot des Forums für Integration und Bildung weiter­empfohlen und werde auch bei künftigen Anfragen von meinen insgesamt positiven Erfahrungen berichten.

 

Schriftliches Interview mit Maria Horvath-Heidrich (Ehemalige Koordinationslehrerin an der GHS Reutlingerstraße)

Seit wann nimmt Ihre Schule als Partnerschule bereits an dem Programm des FIB teil?
Seit Sommer 2009.

Wie sind Sie auf das FIB aufmerksam geworden?
Vorstellung in der Schule.

Konnten Sie bzw. die jeweiligen Fachlehrer*innen bei den innerhalb der Tutorien betreuten Schüler*innen Lernfortschritte feststellen?
Ja.

Wie bewerten Sie insgesamt die Zusammenarbeit mit dem FIB?
Positiv.

Würden Sie sagen, dass Ihre Aufgaben als Ansprech­partner*in an Ihrer Schule (zu) viel Zeit beanspruchen?
Durch E-Mails, SMS und Telefonate ist der Zeitaufwand nicht so hoch.

Wie hat Ihr Kollegium auf die Kooperation mit dem FIB reagiert?
Positiv.

Machen die Studierenden auf Sie einen kompetenten und motivierten Eindruck?
Ja.

Was gefällt Ihnen an dem Konzept des FIB?
Das Engagement für Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien. Ich habe große Hochachtung dafür.

Welche Vorteile sehen Sie in der Förderung durch eine*n engagierte*n Student*in im Vergleich zu einer Förderung durch eine*n Fachlehrer*in oder eine*n private*n Nachhilfelehrer*in etc.?
Altersmäßige Nähe, kleine Gruppen, keine Kosten.

Würden Sie anderen Schulen empfehlen, sich ebenfalls für eine Kooperation mit dem FIB zu bewerben?
Ja.

Was ist Ihnen ansonsten vielleicht noch positiv aufgefallen?
Schüler*innen sind motiviert, sie müssen sich selbst für ein Tutorium bewerben. Sie sind außerdem in der Verantwortung, sich um den Kontakt mit der*dem Tutor*in zu kümmern – also abzusagen oder über Terminveränderungen zu informieren.

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